Was tun bei Rückenschmerzen? – 7 Dinge, die deinem Rücken wirklich helfen können
- Praxis Lebensraum

- 13. März
- 5 Min. Lesezeit
Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden unserer Zeit.
Viele Menschen kennen dieses Gefühl:
Der Rücken zieht.
Der Nacken ist hart.
Das Aufstehen fällt schwer oder bestimmte Bewegungen tun weh.
Oft stellt sich dann eine ganz einfache Frage:
Was tun bei Rückenschmerzen?
Die gute Nachricht ist:
In vielen Fällen gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Rücken zu unterstützen und ihm wieder mehr Beweglichkeit zu ermöglichen.
In meiner Praxis in Plattling (Niederbayern) begleite ich viele Menschen, die genau diesen Wunsch haben – ihren Körper besser zu verstehen und wieder mehr Beweglichkeit zu finden.

Warum Rückenschmerzen überhaupt entstehen
Rückenschmerzen entstehen selten aus nur einer einzigen Ursache.
Oft ist es ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren.
Typische Auslöser können sein:
langes Sitzen im Alltag
einseitige Belastungen
Bewegungsmangel
Stress und innere Anspannung
Verspannungen der Muskulatur
Der Körper versucht dabei häufig, Stabilität zu schaffen.
Dazu erhöht er die Muskelspannung.
Diese Spannung kann sich irgendwann als Schmerz oder Druck im Rücken bemerkbar machen.
👉 Mehr dazu kannst du auch im Artikel „Warum habe ich ständig Verspannungen?“ lesen.
Der Rücken liebt Bewegung
Unser Körper ist für Bewegung gemacht.
Wenn wir uns zu wenig bewegen oder immer die gleichen Bewegungsmuster nutzen, kann der Rücken mit Spannung reagieren.
Viele Menschen bemerken:
Steifheit im Rücken
Verspannungen im Nacken
Druck im unteren Rücken
Das bedeutet nicht automatisch, dass etwas „kaputt“ ist.
Oft zeigt der Körper damit einfach:
„Ich brauche Bewegung und Aufmerksamkeit.“
Was tun bei Rückenschmerzen - 7 Dinge, die deinem Rücken wirklich helfen können
Viele Menschen fragen sich, was sie konkret tun können, wenn ihr Rücken schmerzt.
Hier sind sieben Dinge, die deinem Rücken häufig gut tun können.
1 Bewegung statt Schonhaltung
Wenn der Rücken schmerzt, neigen viele Menschen dazu, sich möglichst wenig zu bewegen.
Doch in vielen Fällen kann sanfte Bewegung hilfreich sein.
Zum Beispiel:
Spaziergänge
leichte Dehnübungen
lockere Bewegungen im Alltag
Bewegung hilft, die Muskulatur wieder zu aktivieren und Spannungen zu reduzieren.
2 Verspannungen bewusst wahrnehmen
Verspannungen entstehen oft über längere Zeit.
Viele Menschen merken erst sehr spät, dass ihr Körper bereits stark unter Spannung steht.
Bewusste Körperwahrnehmung kann helfen, früher zu erkennen:
wann Spannung entsteht
welche Bewegungen dem Körper gut tun
wann eine Pause sinnvoll ist
👉 Mehr dazu im Artikel „Chronische Verspannungen – warum dein Körper dauerhaft angespannt bleibt“
3 Stress reduzieren
Stress wirkt sich direkt auf unseren Körper aus.
Wenn das Nervensystem dauerhaft aktiviert ist, bleibt auch die Muskulatur angespannt.
Viele Menschen bemerken bei Stress:
Nackenverspannungen
Rückenschmerzen
Druck im Schulterbereich
👉 Mehr darüber erfährst du im Artikel „Nervensystem regulieren – wie Körper und Geist wieder in Balance kommen“
4 Wärme für verspannte Muskeln
Viele Menschen empfinden Wärme als sehr angenehm bei Rückenschmerzen.
Zum Beispiel durch:
eine Wärmflasche
ein warmes Bad
eine warme Dusche
Wärme kann helfen, die Muskulatur zu entspannen und die Durchblutung zu fördern.
5 Massage für den Rücken
Massagen können eine wohltuende Möglichkeit sein, dem Rücken Aufmerksamkeit zu schenken.
Durch achtsame Berührung können:
verspannte Muskeln entspannen
Durchblutung angeregt werden
Körperwahrnehmung verbessert werden
Viele Menschen empfinden Massagen als eine hilfreiche Unterstützung bei Verspannungen im Rücken.
👉 Mehr dazu im Artikel „Massage bei Rückenschmerzen – wann Berührung deinem Rücken gut tun kann“
6 Dorn-Breuss Anwendung
Eine besondere Form der Rückenarbeit ist die Dorn-Breuss Anwendung.
Diese kombiniert eine ruhige Rückenmassage mit sanften Bewegungsimpulsen an der Wirbelsäule und den Gelenken.
Dabei kann unter anderem daran gearbeitet werden:
Spannungen im Rücken zu lösen
die Beweglichkeit der Wirbelsäule zu unterstützen
Beinlängendifferenzen auszugleichen
Gelenke wieder in eine natürliche Position zu begleiten
Viele Menschen empfinden diese Anwendung als sehr angenehm, besonders bei wiederkehrenden Rückenbeschwerden.
👉 Mehr dazu liest du im Artikel „Dorn-Breuss Anwendung – sanfte Begleitung für Wirbelsäule, Rücken und Gelenke“
7 Aktive Schmerzbegleitung
Neben Massagen und Anwendungen spielt auch Eigeninitiative eine wichtige Rolle.
In meiner Praxis arbeite ich deshalb zusätzlich mit einer körperorientierten Schmerzbegleitung.
Dabei können zum Beispiel eingesetzt werden:
gezielte Arbeit an Muskeln und Faszien
spezielle Dehnübungen und Faszienrollmassagen
Bewegungsimpulse für mehr Beweglichkeit
Übungen für den Alltag
Wichtig ist dabei die Zusammenarbeit mit dem eigenen Körper.
Denn nachhaltige Veränderung entsteht oft dann, wenn Bewegung und Körperwahrnehmung aktiv in den Alltag integriert werden.
Ein Beispiel aus meiner Praxis
Daniela (Name geändert) kam zu mir in meine Praxis in Plattling, weil sie seit längerer Zeit immer wieder Schmerzen im Schulter- und Nackenbereich hatte.
Sie beschrieb, dass sich ihre Schultern oft schwer und verspannt anfühlten – besonders nach einem langen Arbeitstag oder wenn der Stress im Alltag größer wurde.
In unserer gemeinsamen Schmerzbegleitung haben wir uns zunächst Zeit genommen, ihren Körper bewusster wahrzunehmen und herauszufinden, wo sich Spannung aufgebaut hatte.
Mit achtsamer Körperarbeit, sanften Bewegungsimpulsen, Faszienrollmassagen und kleinen Übungen für den Alltag begann sie Schritt für Schritt, wieder mehr Beweglichkeit in ihrem Schulterbereich zu spüren.
Nach einigen Terminen sagte sie zu mir:
„Ich merke jetzt viel früher, wenn sich meine Schultern wieder anspannen.“
Vielleicht möchte dein Schmerz einfach Aufmerksamkeit
Schmerz ist oft mehr als nur ein unangenehmes Gefühl im Körper.
Er kann ein Hinweis darauf sein, dass dein Körper gerade mehr Aufmerksamkeit braucht – vielleicht durch zu viel Belastung, zu wenig Bewegung oder durch anhaltende Spannung im Alltag.
Viele Menschen versuchen zunächst, Schmerz einfach zu ignorieren oder „wegzudrücken“.
Doch manchmal lohnt es sich, einen Moment innezuhalten und genauer hinzuspüren.
Was braucht dein Körper gerade?
Mehr Bewegung?
Mehr Entspannung?
Oder vielleicht einfach einen bewussteren Umgang mit den eigenen Körpersignalen?
In meiner Praxis in Plattling (Niederbayern) begleite ich Menschen mit körperorientierter Schmerzbegleitung, Dorn-Breuss Anwendungen und achtsamer Körperarbeit dabei, ihren Körper wieder besser wahrzunehmen und neue Bewegungsimpulse zu entdecken.
Häufige Fragen zu Schmerzen
Woher kommen Schmerzen im Rücken oder in den Schultern?
Schmerzen im Rücken, Nacken oder in den Schultern entstehen häufig durch ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren.
Dazu gehören zum Beispiel Bewegungsmangel, langes Sitzen, einseitige Belastungen im Alltag oder auch Stress.
Wenn Muskeln über längere Zeit angespannt bleiben, kann sich diese Spannung im Muskel- und Fasziensystem festsetzen.
Der Körper reagiert darauf häufig mit Druck, Ziehen oder eingeschränkter Beweglichkeit.
Schmerz ist dabei oft ein Signal des Körpers, dass etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist und mehr Aufmerksamkeit braucht.
Können Verspannungen tatsächlich Schmerzen verursachen?
Ja, Verspannungen können eine häufige Ursache für Schmerzen sein.
Wenn Muskeln über längere Zeit unter Spannung stehen, kann sich dies auf umliegende Strukturen auswirken.
Viele Menschen erleben dann zum Beispiel:
Nackenschmerzen
Schulterschmerzen
Druck im unteren Rücken
eingeschränkte Beweglichkeit
Durch achtsame Körperarbeit, Bewegung oder Massage kann der Körper oft dabei unterstützt werden, wieder mehr Entspannung zu finden.
Was kann ich selbst tun, wenn ich Schmerzen habe?
Viele Menschen können ihren Körper bereits durch kleine Veränderungen im Alltag unterstützen.
Dazu gehören zum Beispiel:
regelmäßige Bewegung
bewusstes Dehnen
kurze Bewegungspausen im Alltag
Wärme für verspannte Muskeln
achtsame Wahrnehmung des eigenen Körpers
Wichtig ist dabei, auf die Signale des eigenen Körpers zu hören und Überlastung zu vermeiden.
Was passiert bei einer Schmerzbegleitung?
In der Schmerzbegleitung geht es darum, den Körper dabei zu unterstützen, wieder mehr Beweglichkeit und Balance zu finden.
Dabei können verschiedene körperorientierte Impulse eingesetzt werden, zum Beispiel:
Druck auf spezielle Rezeptoren der Knochenhaut
sanfte Bewegungsimpulse
Dehnübungen und Faszienrollen
Übungen zur aktiven Eigenbewegung
Ein wichtiger Bestandteil ist dabei die Zusammenarbeit mit dem eigenen Körper. Viele Menschen lernen in diesem Prozess, ihre Körpersignale bewusster wahrzunehmen.
Kann Schmerzbegleitung medizinische Behandlungen ersetzen?
Schmerzbegleitung ersetzt in der Regel keine medizinische oder therapeutische Behandlung.
Sie kann jedoch eine sehr gute unterstützende Möglichkeit sein, den Körper bewusster wahrzunehmen, Spannungen zu reduzieren und neue Bewegungsimpulse kennenzulernen.
Bei starken, plötzlich auftretenden oder länger anhaltenden Schmerzen sollte immer eine ärztliche Abklärung erfolgen.
Wann kann es sinnvoll sein, Unterstützung zu suchen?
Wenn Schmerzen immer wieder auftreten oder der Körper dauerhaft unter Spannung steht, kann es hilfreich sein, genauer hinzuschauen.
Viele Menschen entscheiden sich für eine Begleitung, wenn sie merken:
der Rücken ist ständig verspannt
Schmerzen treten regelmäßig auf
Bewegung fällt zunehmend schwer
der Körper fühlt sich dauerhaft angespannt an
Eine achtsame Begleitung kann helfen, den eigenen Körper besser zu verstehen und neue Impulse für Bewegung und Entspannung zu entdecken.
Hinweis:
Die Inhalte dieses Beitrags dienen der Information und ersetzen keine medizinische oder psychotherapeutische Diagnose oder Behandlung.
Ich stelle keine Diagnosen und gebe keine Heilversprechen.
Bei anhaltenden oder starken Beschwerden wende dich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine entsprechend qualifizierte Fachperson.


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