Selbstliebe lernen - Der Weg zurück zu dir selbst
- Praxis Lebensraum

- 6. Juli 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 6 Tagen
In unserer hektischen Welt verlieren wir leicht den Kontakt zu uns selbst.
Zwischen To-do-Listen, Erwartungen von außen und dem ständigen Vergleichen vergessen wir oft das Wichtigste:
Uns selbst mit liebevollen Augen zu betrachten.
Selbstliebe ist kein Egoismus – sie ist ein wichtiger Baustein für ein erfülltes Leben, für gesunde Beziehungen und inneren Frieden.

Was bedeutet Selbstliebe wirklich?
Selbstliebe ist mehr als nur ein Schaumbad oder ein Spaziergang – auch wenn beides natürlich wunderbar sein kann.
Wahre Selbstliebe beginnt oft tiefer:
mit der Entscheidung, sich selbst wichtig zu nehmen
mit dem Mut, sich ehrlich zu begegnen – mit allem, was ist
mit der Bereitschaft, alte Glaubenssätze zu hinterfragen und neue Gedanken entstehen zu lassen
Selbstliebe bedeutet, sich selbst Raum zu geben. Grenzen zu setzen. Sich zu vergeben.
Und sich selbst so anzunehmen, wie man ist – nicht erst, wenn man „perfekt“ ist.
Warum fällt es vielen Menschen schwer, Selbstliebe zu lernen?
Viele von uns haben früh gelernt, dass sie liebenswert sind, wenn sie funktionieren, leisten oder sich anpassen.
Dabei verlieren wir oft den ehrlichen Kontakt zu uns selbst. Kritik wird lauter als Mitgefühl.
So entsteht ein innerer Kritiker, der uns kleinmacht – statt eine innere Stimme, die uns stärkt.
Selbstliebe lernen bedeutet deshalb oft zuerst, diesen inneren Umgang mit sich selbst wahrzunehmen.
Wege zur Selbstliebe - ganz sanft und achtsam
Selbstliebe entsteht selten durch große Veränderungen.
Oft sind es kleine Schritte im Alltag.
Selbstannahme üben
Sag dir jeden Tag einen Satz wie:
„Ich bin gut, so wie ich bin.“
Auch wenn du ihn am Anfang kaum glauben kannst – solche Worte können dich innerlich stärken.
👉 Mehr dazu findest du auch im Artikel Selbstannahme – der erste Schritt in ein freieres Leben.
Grenzen setzen
Du darfst Nein sagen.
Du darfst dich schützen.
Du bist es wert.
👉 Der Beitrag Selbstliebe und gesunde Grenzen gibt dir dazu weitere Impulse.
Gefühle zulassen
Selbstliebe bedeutet auch, Gefühle ernst zu nehmen – auch die unangenehmen.
Trauer, Wut oder Unsicherheit gehören genauso zum Menschsein wie Freude.
Den Körper wieder spüren
Berührungen, Bewegung oder bewusste Atmung können helfen, wieder mehr Kontakt zum eigenen Körper aufzubauen.
👉 Dazu passt auch der Artikel Der Körper als Zuhause.
Unterstützung annehmen
Manchmal ist es hilfreich, sich auf diesem Weg begleiten zu lassen.
Hypnose-Coaching, Gespräche oder achtsame Körperarbeit können dabei unterstützen, neue Perspektiven auf sich selbst zu entwickeln.
Selbstliebe ist eine Reise - keine To-do-Liste
Du musst nicht alles sofort verändern.
Selbstliebe ist ein Weg in kleinen Schritten.
Jeder Moment, in dem du dir selbst mit Freundlichkeit begegnest, ist ein Schritt in diese Richtung.
Und manchmal ist es entlastend, diesen Weg nicht allein gehen zu müssen.
In meinen Sitzungen begleite ich Menschen dabei, wieder mehr Kontakt zu sich selbst zu entwickeln – achtsam, respektvoll und im eigenen Tempo.
Ein Gedanke zum Schluss
Wenn du beginnst, dich selbst liebevoller zu betrachten, kann sich auch dein Blick auf dein Leben verändern.
Denn Liebe beginnt oft genau dort:
Bei dir selbst.
In liebevoller Achtsamkeit
Silke
Hinweis:
Die Inhalte dieses Beitrags dienen der Information und ersetzen keine medizinische oder psychotherapeutische Diagnose oder Behandlung.
Ich stelle keine Diagnosen und gebe keine Heilversprechen.
Bei anhaltenden oder starken Beschwerden wende dich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine entsprechend qualifizierte Fachperson.



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